O.M.

 

Roman

 

September 2018, Hardcover mit Schutzumschlag, 376 Seiten
ISBN 978-3-902866-67-7

 

Klappentext:

Der erfolglose Schriftsteller Gregor Reichelt arbeitet seit Jahren an seinem Opus Magnum. Entlang der Biografien großer Autorinnen und Autoren konstruiert er sich eine Genealogie. Angefangen bei Rousseaus vergessenem Bruder François führt sein Stammbaum über Jane Austens Lektor und Gogols Lakai. Auf seiner Recherche nach Charles Dickens im Londoner Dickens-Museum trifft er auf Aleksej, der seine Leidenschaft für Literatur teilt und ihn schließlich vor eine unabsehbare Entscheidung stellt: Wie weit will er für seinen Roman gehen? Eine Literaturgeschichte der besonderen Art, in der Florian Gantner Reales und Fiktives gekonnt miteinander verstrickt.

 

Eine von hoher Sprachkunst getragene überaus vergnügliche und faszinierende Reise in die literarische Vergangenheit. (Christoph Braendle)

 

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Trockenschwimmer

 

Roman

 

Feb. 2015, Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten
ISBN 978-3-902866-26-4

 

Klappentext:

Der Junggeselle Franz wohnt im Salzburger Pinzgau und arbeitet in einer dort ansässigen Skifabrik. Eines Tages beschließt er, aus seiner Passivität auszubrechen – er entwendet Firmeneigentum. Franz kommt mit seiner Beute nach Hause, wo auf dem Küchentisch ein Blatt Papier liegt, auf das er seine weiteren Pläne in Stichworten skizziert hat: Kapitel für Kapitel erinnert sich Franz an Episoden aus seinem bisherigen Leben, das ihn immer wieder zum Opfer werden ließ, lenkt mit Anekdoten aus dem alten Holland, der griechischen Mythologie und Seemannsromanzen von seiner eigenen Geschichte, seiner Trennung von Ilse ab. Humorvoll lässt Florian Gantner seinen Helden sich immer wieder aus der Opferrolle befreien bzw. seine Umstände verharmlosen. Anstatt zu fliehen, verliert sich Franz immer mehr im Erzählen. Und die Banalität des Alltags schlägt dem vermeintlichen Kriminalroman ein Schnippchen.

 

Florian Gantner knallt mit seinem Roman "Trockenschwimmer" dem Leser einen Helden auf die Nase, dass diesem vor Bewunderung Hören und Sehen vergeht. (H. Schönauer, Südtiroler Tageszeitung)

 

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Was man liest

 

Roman

 

Sept. 2013, Hardcover mit Schutzumschlag, 176 Seiten, mit Illustrationen von Max Baitinger 
ISBN 978-3-902866-11-0

 

Klappentext:

Prof. Richard Lambertz wird an einen Mordschauplatz gerufen. In der Münchner Pinakothek wurde sein ehemaliger Rivale Friedrich Mandler mit einem Kandinsky erschlagen und ein wissenschaftliches Buch seiner Exfrau Evelyn Suschinsky gefunden. Darin bespricht sie eine Entdeckungsfahrt im 18. Jahrhundert, die die Errungenschaften der Französischen Revolution in die Welt tragen wollte. Doch die Expedition endet tragisch. Lambertz erhält später von seiner Exfrau ein Romanmanuskript, in dem es erstaunliche Parallelen zur Entdeckungsfahrt gibt und deren Konsequenzen bis in die Gegenwart reichen. Um dem Mordverdacht zu entgehen stellt er auf eigene Faust Ermittlungen an. Das Ergebnis ist eine köstliche Persiflage auf die Welt der Bestseller. Ein Buch, das sich als kriminalistische Achterbahnfahrt, als Vergnügungsreise in die Ästhetik der Kunst oder als Expedition in das dunkle Herz des männlichen Chauvinismus lesen lässt.

 

Entlarvender Lesegenuss! (Helmuth Schönauer, Südtiroler Tageszeitung)

 

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Sternschnuppen der Menschheit

 

Roman

 

März 2012, Hardcover mit Schutzumschlag, 138 Seiten
ISBN 978-3-902866-01-1

 

Klappentext:

Ein auf Astronomie spezialisierter Wiener Naturwissenschaftler erfindet – um einer Frau zu imponieren – Geschichten menschlicher Sternstunden: Über 150 Personen lässt er in seinen Sternschnuppen der Menschheit kurz auf- und ebenso schnell wieder abblitzen: Aleksandra Mladenovic etwa, eine angeblich hochbegabte Schülerin, die ihr Wissen hauptsächlich aus der Konstruktion bizarrer Eselsbrücken schöpft oder die beiden Häftlinge Josef Poschenriedel und Rezwan Karimi, die eine unkonventionelle Freundschaft verbindet. Für einen kurzen Augenblick entkommen diese Menschen, die ansonsten höchstens durch Mittelmäßigkeit glänzen, dem Wiener Alltag, erstrahlen für einen Moment im Universum.

 

Ein Volltreffer! (Christian Gastgeber, ÖNB)

 

Jedes Wort trifft genau ins Schwarze; Wortspiele, Wortwitz und Situationskomik lassen den Leser immer wieder schmunzeln. Ein überraschendes, sehr empfehlenswertes Buch! (Mareike Liedmann, ekz, Reutlingen)

 

Florian Gantner ist ein wunderbarer Text gelungen, der sich durch sprachliche Genauigkeit und Stilsicherheit auszeichnet. Durch einen Sinn fürs Absurde und für die poetische Kraft des Augenblicklichen. (Die Literarischen Nahversorger, Schlierbach)

 

eine kurzweilige Lektüre voller kleiner, trockener Pointen (Bernhard Oberreither, Literaturhaus Wien)

 

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Weitere Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften (Auswahl):

 

Biddi ila matar, Abenteuer Amman, Verlag Tauriska, Neukirchen/Salzburg, 2011

Des Leithammels Kultur, in: G. Vallaster (Hg.), Paragramme. Ein Sammelband, edition ch, Wien, 2011

Prototyp Kaff: Eine Imagination, in: SALZ 158 / Nahaufnahmen 20 (Salzburg, 2014)

Ab einer gewissen Größe, in: Forum Land (Hg.), Fremd. Literatur aus Österreich, AV Buch, Wien, 2016

73 Menschen, die mit mir unter die Decke schlüpfen, in: LICHTUNGEN 145 (Graz, 2016)

Dakizo. in: SALZ 171 (Salzburg, 2018)

 

 

Für Lesungen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

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